ORF: Soko Kitzbühel - Leiche geht immer

"Freizügige Leiche für Soko Kitzbühel gesucht." Dieser interessanten Anfrage konnte ich natürlich nicht widerstehen. Wie es mir beim Dreh ergangen ist und welche Überraschungen mich dort erwartet haben, erzähle ich euch in diesem Blog Beitrag.

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Leopardenslip trifft Obduktionstisch

"Freizügige Leiche für Soko Kitzbühel gesucht" - so lautete die Anfrage meiner Schauspielagentur. Als liebestoller Verleger würde ich in meinem Ferienhaus in Kitzbühel tot aufgefunden werden. Ganz spannend dachte ich mir. Überzeugt hat mich aber erst die Leopardenunterhose, in der ich aufgefunden werde. Wer könnte da widerstehen? Allerdings gab es beim Dreh noch ein paar unerwartete Überraschungen. Wenn ich zum Beispiel gewusst hätte, dass man neben mir am Nachttisch eine Packung Viagra findet, hätte ich es mir vielleicht nochmal überlegt. Und ja, auch der stählerne Obduktionstisch war so kalt wie er aussieht.

Einmal Schweinebauch bitte!

Vor dem Dreh sollte ich außerdem ein Foto meines Oberkörpers zur Verfügung stellen, damit sich der Maskenbildner eine Stelle für das Einschussloch aussuchen konnte. Außerdem musste ich mir den Oberkörper rasieren, weil für die Nahaufnahme der Einschussstelle ein Schweinebauch zum Einsatz kam. Wieso das?

Bei den Aufnahmen am Obduktionstisch hat man mir das Stück Schweinebauch auf den Oberkörper gelegt. In diesen wurde das Einschussloch gebohrt. Anschließend wurde es genauso modelliert, dass es zu meiner Hautfarbe passte. Beim Filmen war also der Schweinebauch sowie mein Gesicht erkennbar. Durch die Unschärfe im Bild konnte man jedoch keinen Unterschied zwischen meinem Bauch und dem Schweinebauch erkennen.

Meine Kenntnisse im Method Acting

Als Schauspielneuling kam es mir bei dem Dreh auch sehr zugute, dass ich 2019 gemeinsam mit Hermann Scherer in New York bei Lee Strasberg in Method Acting ausgebildet wurde. Als tüchtiger Absolvent wusste ich noch, dass man bei Nahaufnahmen auf eigene Gefühle zurückgreifen muss, um authentisch zu wirken. Also habe ich zur Vorbereitung zwei Nächte in der Leichenhalle verbracht. Dort müffelt es zwar ein wenig und warm ist es auch nicht, aber wenigstens Vampire habe ich keine getroffen. Sprechtext hatte ich beim Start meiner Fernsehkarriere übrigens noch keinen, aber auch Charly Chaplin hat beim Stummfilm begonnen.

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